Die Hundebegleitprüfung/ Hundeführerschein
Während der insgesamt 10 Stunden
dieses Kurses vermittle ich Ihnen
das theoretische Wissen (Sachkunde) über
- die Wesensgrundlagen des Hundes
- die Kommunikation des Hundes
- Angst und Aggressionsverhalten
- Rechtsgrundlagen für Hundehalter
und trainiere mit Ihnen und Ihrem Hund die Festigung
aller Grundkommandos und dass Sie jederzeit in der Lage sind, Ihren
Hund zu lenken, zu schützen und zu leiten.
Weiterhin werden die Sozialverträglichkeit, die Zuverlässigkeit in
Alltagssituationen, das richtige Verhalten in der Stadt und die Leinenführigkeit
überprüft. Der Hundehalter muss beweisen, dass er jederzeit
seinen Hund kontrollieren und führen kann. Zu diesem Zweck wird der
Hund Reizen ausgesetzt, die er in Alltagssituationen begegnen kann (z.B.
Fahrradfahrer, Pferde, anderen Hunde, Kinder, Lautstärke, plötzlich
aufgehender Regenschirm, Straßenbahn).
Am Ende des Kurses bekommen Sie exklusiv einen Pass als Bestätigung des Absolvierens und Bestehen des Kurses.
Die Stadt Berlin plant, einen Hundeführerschein obligatorisch einzuführen. Dann wird es zu den Pflichten eines Hundehalters gehören,
diesen abzuschließen. Dieser Kurs bereitet auf die staatliche Prüfung
vor, die in vielen Bundesländern schon zur Pflicht geworden ist.
Weiterhin bekommen Sie für Ihren Hund ein Halsband mit dem Namen Ihres Hundes und Ihrer Handynummer
sowie dem Logo der City Hundetrainerin.
Zukünftig können Sie schon von weitem sehen,
wer erfolgreich diesen Kurs absolviert hat.
Vorbereitung zum Hundeführerschein
Kursbeginn Freitag 12.April 2013/ 17.00-18.00 Uhr
Vorbereitung zum Hundeführerschein für Singles
Kursbeginn Freitag 12.April 2013/ 18.30-19.30 Uhr
Der Inhalt des Kurses und somit der Ablauf der
Prüfungist:
ABLAUF DER PRÜFUNG:
1. Das Wesen und Verhaltensweisen des Hundes:
- Der Hundehalter sollte insbesondere Kenntnisse haben über die
wichtigsten Entwicklungsphasen des Hundes haben
- die Mimik und Ausdrucksweise des Hundes
- das Rudel
- Konfliktverhalten
- die Angst und Aggression des Hundes.
2. Das richtige Verhalten von Menschen gegenüber
Hunden:
- Hierbei geht es vor allem um die Rollenverteilung in der
Mensch-Hund–Beziehung, die Rangordnung und die Führungsrolle des
Menschen sowie das richtige Verhalten des Menschen.
- Außerdem sollte der Hundehalter über das Lernverhalten, verschiedene
Ausbildungsmethoden und die Motivation von Hunden Bescheid wissen.
Hierzu gehören insbesondere die Kenntnisse über die so genannte
Grundausbildung („Sitz“, “Platz“, “Komm“), die Leinenführigkeit
und das Beherrschen von Standartsituationen im Alltag (z.B. das
Zusammentreffen mit anderen Hunden).
3. Der Welpen kauf sowie die Haltung, Pflege
,Gesundheit und Ernährung des Hundes:
- Der Halter sollte unter anderem Kenntnisse besitzen über die richtige
Auswahl des Welpen
-die Anforderungen, die an einen verantwortungsvollen Züchter zu
stellen sind
- die wichtigsten Infektionskrankheiten bei Hunden, die erforderlichen
Impfungen
- die optimale Zusammensetzung des Futters
- die artgerechte Haltung des Hundes
- die wichtigsten Gesundheitsvorkehrungen.
4. Der Hundehalter in der Öffentlichkeit: Zu
diesem Themenkomplex gehören Fragen zum richtigen Verhalten bei
Begegnungen des Hundes mit Spaziergängern, Joggern, Kindern sowie im
Straßenverkehr
5. Hund und Recht:
- der Hundehalter muss die wichtigsten Rechtsgebiete kennen, die für
ihn relevant sind (Tierschutzgesetz und Tierschutz Hundeverordnung, das
Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde und die Landeshundeverordnung
der Stadt Berlin und Brandenburg)
Die praktische Prüfung:
Hundehalter muss beweisen, dass er den Hund grundsätzlich
beherrscht und in versch. Alltagssituationen kontrollieren kann
-
Die Unterordnung des Hundes in gewohnter und fremder
Umgebung
-
Die Leinenführigkeit mit und ohne Ablenkung auf einem
Platz
-
Die Leinenführigkeit im Straßenverkehr
-
Das Verhalten des Hundes in Situationen, die bei Hunden
unter Umständen Aggressionsverhalten auslösen kann (Begegnung mit
Radfahrern, anderen Hunden, Joggern oder Personengruppen)
-
Die Reaktion des Hundes auf verschiedene Umweltreize
Die Prüfung besteht aus drei
Abschnitten, erst auf einem neutralen eingezäunten Platz, anschließend
auf einer belebten Straße und zum Schluss auf einer Freifläche
1. Neutraler eingezäunter Platz:
- Hunde laufen im Abstand von zwei Hundelängen hintereinander her mit
Richtungswechsel nach Ansage, der jeweils letzte der Gruppe geht in
Achter- Schleifen durch die langsam vor ihm gehende Teams, die Teams
halten, die Hunde werden neben dem Hundehalter abgelegt oder abgesetzt
und die einzelnen Teams gehen wiederum nacheinander in Achter- Schleifen
durch die Gruppe
Prüfung der einzelnen Teams:
-
Hund soll über andersartigem Belag gehen, er soll im
Abstand von einem Meter an einer Person vorbeigehen, die plötzlich ein
lautes Geräusch macht, einen Regenschirm aufspannt oder ein Tuch fallen
lässt, aus einem Versteck kommt plötzlich eine Person mit langem
Mantael oder Umhang und mit einem Hut von vorn auf das Team zu, in der Nähe
des Hundes stolpert sie und fällt hin, ein Jogger kommt dem Hund
entgegenüberholt ihn und setzt auf der Höhe des Hundes zum Sprint an,
das Team geht durch eine sich frei bewegende Menschengruppe, wendet und
die Gruppe bildet jetzt eine Wand, die sich im Abstand von zwei Metern
vor dem Team öffnet und es durch gehen lässt, die Gruppe geht bis auf
Schrittlänge an des Team heran beziehungsweise bewegt sich frei, die
Gruppenmitglieder unterhalten sich gestikulierend und eine Person drängelt
sich durch die Gruppe, wobei sie mit einer Tasche gegen den Hund
schlenkert,
2. Teil im Straßenverkehr:
- das Team geht um ein geparktes Auto, die Türen werden dabei
geschlagen, der Motor angelassen und der Hundehalter wird vom Fahrer
angesprochen
- das Team begegnet unterschiedlichen Personen und Fahrzeugen, unter
anderem Radfahrern, die die Klingel betätigen, einer Straßenbahn oder
einem Auto der Müllabfuhr
- der Hund muss an der Ampel am Straßenrand oder auf der Verkehrsinsel
neben dem Halter sitzen
3. Teil während eines Spaziergangs
im freien Gelände:
- das Team begegnet min. 3 freilaufenden Hunden
- der Halter lässt seinen Hund nach Kontakt an der Leine frei laufen
- das Teambegegnet versch. Personen und Fahrzeugen
- der Hund wird herangerufen
- das Team läuft „bei Fuß“ mit einer Linkswendung
- der Hund macht „Sitz“ aus der Bewegung
- der Hund wird an einen Pfahl angebunden und es kommen andere Teams und
Einzelpersonen vorbei.
Die Prüfung gilt als bestanden wenn der Hund nicht
unangemessenes Aggressionsverhalten zeigt, Hunde müssen die Kommandos
der Halter zügig, sicher und zuverlässig befolgen.
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